Welche Auswirkungen haben die Erhöhungen der US-Aluminium- und Stahlzölle im Jahr 2025?
Im Jahr 2025 werden die USA die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte um 25 % erhöhen (der ursprüngliche Aluminiumzoll wird von 10 % auf 25 % steigen), verbündete Ausnahmen abschaffen und auf Stahl- und Aluminiumderivate ausweiten, was mehrdimensionale Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die USA selbst haben wird:
IUS-Auswirkungen im Inland: Kurzfristige industrielle Probleme und langfristige wirtschaftliche Risiken
Steigende Kosten in nachgelagerten Industrien
Automobil und Luft- und Raumfahrt:
Die Kosten für ein einzelnes Auto sind um mehr als 1.000 US-Dollar gestiegen, und die Budgets für Militärprojekte wie den F-35-Kampfjet wurden überzogen; Aluminium macht 80 % des Rumpfgewichts eines Flugzeugs aus, und hochreines Aluminium ist auf Importe aus Kanada angewiesen, was die Herstellungs- und Wartungskosten in die Höhe getrieben hat.
Konsumgüter und KMU:
Preiserhöhungen für Aluminiumdosen (Coca-Cola), Haushaltsgeräte, medizinische Geräte, Schatullen, Angelausrüstung usw.; Kleine Handwerksbrauereien stehen aufgrund der steigenden Kosten für Aluminiumdosen kurz davor, Geld zu verlieren. Energie und Infrastruktur: Schieferölunternehmen verlieren aufgrund steigender Importkosten für Spezialstahl an Wettbewerbsfähigkeit bei Energieexporten; Steigende Rohstoffpreise (Bewehrungsstahl, Aluminium) in der Bauindustrie treiben die Baukosten für Wohn- und Gewerbebauten in die Höhe.
Inflations- und Beschäftigungsdruck:
Der Inflationsdruck verschärfte sich, als der US-Verbraucherpreisindex im Februar im Jahresvergleich um 2,8 % stieg, was Importe in Höhe von mehr als 150 Milliarden US-Dollar (289 Kategorien) zur Folge hatte. Kurzfristige Schaffung von Arbeitsplätzen in der Stahlindustrie (z. B. 14.000 im Jahr 2018), aber mehr Arbeitsplatzverluste in der nachgelagerten Fertigung (Automobilindustrie, Maschinenbau usw.) (75.000 im Jahr 2018), mit einem negativen Nettobeschäftigungseffekt. Das Peterson Institute for International Economics berechnet, dass jeder gerettete Stahlarbeitsplatz den Steuerzahler 900.000 US-Dollar pro Jahr kostet.
Wettbewerbsfähigkeit der Branche und Lieferkettenprobleme:
Unzureichende lokale Stahl- und Aluminiumkapazität (die US-Aluminiumproduktion macht nur 1 % der Weltproduktion aus), unveränderte Abhängigkeit von Importen und nachgelagerte Unternehmen, die gezwungen sind, die Preise zu erhöhen oder ihre Lieferketten umzustrukturieren (z. B. Verlagerung nach Südostasien), aber durch neue Zölle gefährdet sind. Hohe Energiekosten (Alcoas Stromkosten betragen 36 US-Dollar/MWh, was weit über Kanadas Wasserkraftvorteil hinausgeht), veraltete Technologie und Ausrüstung, wobei einige Unternehmen (z. B. Aluminiumwerke in Missouri) aufgrund des Kostendrucks erneut schließen.
II. Internationale Reaktion: alliierte Gegenmaßnahmen und die Neukonfiguration globaler Handelsmuster
Vergeltungsmaßnahmen der Verbündeten
Kanada:
Als größter Lieferant von Stahl und Aluminium in die USA (auf den mehr als 25 % der Importe entfallen) wurde das Land von Gesamtzöllen in Höhe von 50 % betroffen, kündigte gegenseitige Zölle auf US-Waren im Wert von 29,8 Milliarden US-Dollar an (Stahl, Computer, Sportausrüstung) und setzte die Zuschläge auf einige US-Stromexporte aus.
EU:
Zölle auf US-Waren im Wert von 26 Milliarden Euro (Alkohol, Textilien, Haushaltsgeräte) ab dem 1. April und kritisieren die USA für die „Störung von Lieferketten und Arbeitsplätzen“.
Andere Länder:
Australien beantragte erfolglos Ausnahmen; Die Stahlexporte Südkoreas und Japans waren betroffen (Südkoreas Exporte in die USA machten 9,8 % des Gesamtwerts aus) und wurden zur Wiederausfuhr nach Südostasien verlagert; Die Lieferketten Brasiliens und Mexikos gerieten unter Druck, wobei der brasilianische Vizepräsident die US-Initiative als „falsch und schädlich für den Welthandel“ bezeichnete.
Multilaterales Handelssystem beschädigt
Verbündete werfen den USA den Unilateralismus vor, Handelspartnerschaften zu untergraben, wobei der kanadische Außenminister sagte: „In einem Handelskrieg gibt es keine Gewinner“. Die WTO hatte entschieden, dass die Stahl- und Aluminiumzölle von 2018 rechtswidrig seien, doch die USA verschärfen die Maßnahmen weiter und untergraben damit die Autorität multilateraler Regeln. Beschleunigter Wiederaufbau der globalen Lieferkette: Kanadische Aluminiumunternehmen verlagerten sich in die EU, was zu einem Überangebot führte, und der CO2-Grenzmechanismus der EU (der 2026 in Kraft tritt) hatte weitere Auswirkungen auf die Aluminiumindustrie in Ländern mit hohem CO2-Ausstoß (z. B. Brasilien); Unternehmen beschleunigten die Regionalisierung ihres Layouts, um ihre Abhängigkeit von den USA zu verringern.
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